Neuwahlen 2015: Mit Elan und neuer Vorsitzenden in die Zukunft

Äußerst reibungslos liefen die Neuwahlen der Jungen Union Ebern am Sonntag ab. Lukas Geuß, der den größten Ortsverband der JU Haßberge zwei Jahre lang geführt hatte und nun studienbedingt ins „zweite Glied“ zurück treten muss, gab den anwesenden Jungpolitikern zunächst einen Rückblick über seine Amtszeit, die vor allem von personellen Umbrüchen, der EBN-Kampagne und zahlreichen Wahlen geprägt war. Außerdem ermunterte er seine Mitstreiter, weiterhin Einsatz zu zeigen, auch wenn sich Ertrag und Erfolg nicht immer sofort einstellten. „Das gilt für die Unterstützung unserer Mandatsträger, aber auch für die Annahme von Problemen der Bevölkerung“, so der scheidende Ortsvorsitzende. Da die Kassenprüfer Schatzmeister Thomas Müller einwandfreie Arbeit bescheinigten, wurde die Vorstandschaft einstimmig entlastet.
Die anschließenden Neuwahlen, die von Stefanie Hümpfner und Stefan Böhm, den JU-Vorsitzenden aus Königsberg und Maroldsweisach, sowie Stadtrat Manfred Fausten geleitet wurden, stellten schließlich die Eintracht der JU-Mannschaft unter Beweis. Ohne Gegenstimme einigte man sich auf Hannah Lang als neue Vorsitzende und ihre Stellvertreter Joseph Weiß und Lukas Geuß. Neuer Kassier ist Moritz Musik, während das Schriftführerduo um Moritz Bauer und Jutta Geuß bestehen bleibt. Komplettiert wird der Vorstand von den sieben Beisitzern Thomas Müller, Max Arndt, Martin Müller, Winfried Geuß, Matthias Kaspar, Michael Eckstein und Johannes Lang. Die Wahl der Kassenprüfer fiel auf Sonja Weingold und Johannes Geuß.

JU Ebern Neuwahlen 2015

Im Anschluss an die Wahl stellte die neue Ortsvorsitzende Hannah Lang den JU-lern ihr Programm für die kommenden zwei Jahre vor. Neben dem Ziel, vor allem junge Menschen zwischen 14 und 20 Jahren wieder mehr für Politik und die JU zu begeistern, nannte sie auch eine genaue Beobachtung der Stadtratsarbeit als einen Eckpfeiler ihrer Tätigkeit. Die 20-Jährige, die im vergangen Jahr bereits für den Stadtrat kandidiert hatte und bisher vor allem auf Kreisebene für die JU aktiv war, forderte hier auch von der „Mutterpartei“ CSU mehr Informationen. „Wenn wir zusammen wieder mehr über aktuelle, kommunalpolitische Themen diskutieren und uns Gedanken um die Zukunft unserer Stadt machen, kann das für keinen zum Nachteil sein – für JU genauso wenig, wie für CSU und unsere Heimat Ebern“, so die Neue an der Spitze des Ortsverbandes.

Ein offenes Ohr fanden diese Worte auch bei der anwesenden CSU-Ortsvorsitzenden und Stadträtin Gabriele Rögner. In ihrem Grußwort an die neue Vorstandschaft betonte sie nochmal die Wichtigkeit der Beschäftigung mit Kommunalpolitik. „In unserer Stadt läuft eben nicht alles richtig. Wenn die Gewerbetreibenden, die für Arbeitsplätze und Wohlstand in Ebern sorgen, nicht einmal mehr zum Neujahrsempfang der Stadt eingeladen werden, gibt mir das zu denken. Und vom Bau einer sozialen Stadt kann wohl kaum gesprochen werden, wenn vor allem für Familien die Bädergebühren erhöht werden“, so Rögner. Solche Brennpunktthemen müsse man aufgreifen und mit dem JU-typischen Elan am Laufen halten, ermunterte sie die Jungpolitiker.

Fest entschlossen, diesen Elan bei ihrer Tätigkeit als JU-Vorsitzende stets an den Tag zu legen, schloss Hannah Lang schließlich die äußerst kurzweilige Sitzung und verabschiedete ihre neue Mannschaft mit den Worten, sie freue sich auf ihre Amtszeit und hoffe auf eine gute und konstruktive Zusammenarbeit.

Junge Union benennt Kandidatenvorschlag zur Stadtratsnominierung

Einen Wunsch an die CSU gab die Junge Union Ebern am Samstag bei ihrer Jahresabschlussfeier an: Die drei JUler Fabian Weber, Sebastian Ott und Hannah Lang auf ihrer Liste zur Stadtratswahl 2014 zu nominieren. Dies wurde von allen anwesenden Mitgliedern in der Hoffnung auf eine weitere Verjüngung der Mutterpartei einstimmig beschlossen.
Zuvor hatte der Ortsvorsitzende Lukas Geuß einen Bericht zum Kalenderjahr 2013 abgegeben. Sein Fazit, dass auch von den anwesenden geteilt wurde, war durchweg positiv, auch wenn man, so Geuß, natürlich immer Luft nach oben habe und noch ein wenig mutiger agieren könne. Dies sah auch Fabian Weber, der Grußworte von CSU und Kreis-JU übermittelte, so, zeigte sich aber auch positiv überrascht, wie nahtlos der Generationswechsel in der Vorstandschaft geklappt hatte. Vor allem durch die pro-EBN Aktion habe man auf sich aufmerksam gemacht und dabei auch wirklich etwas erreicht. Diesen Elan, appellierte er, sollte sein Heimatverband mit nehmen, um „ weiter die Bench-Marke der JU zu bleiben“.

CSU/JU Stadtratskandidaten
Fabian Weber, Sebastian Ott, Lukas Geuß

Nachdem schließlich ein Ausblick auf Veranstaltungen im Jahr 2014 gegeben hatte, entsandten die Jungpolitiker schließlich noch „ihre“ Kandidaten mit besten Wünschen zur Nominierungsversammlung der CSU am Mittwoch, bevor man die Sitzung offiziell beendete und zur Weihnachtsfeier über ging.

Klausurtagung: „Kommunalwahl 2014 – wir machen mit!“

Lebhafte Diskussionen und neue Einblicke hatte sich der JU Ortsvorsitzende Lukas Geuß in seiner Begrüßung zur Klausurtagung der Jungen Union Ebern im Kulturraum inJesserndorf gewünscht – und war am Ende selbst ein wenig überrascht, dass ihm dieser Wunsch mehr als erfüllt wurde.
Zu Beginn hatte Rainer Kaffer aus seiner ersten Amtszeit als Ortssprecher von Eyrichshof berichtet. Interessant fanden seine JU-Kollegen vor allem, auf welche teils obskuren Probleme man als „Jungspund“ beim Wahlkampf und bei der Kommunalpolitik treffen kann und motivierten ihn, dasselbe große Engagement auch weiterhin zu zeigen, um den großen Erfolg von 2008 zu wiederholen.

Klausurtagung 2013
Klausurtagung 2013 in Jessendorf zum Thema: „Kommunalwahl 2014 – wir machen mit!“ Im Bild eine Fraktion der JU Ebern zusammen mit der CSU Bürgermeisterkandidatin Barbara Baumbach.

Nach einem Mittagessen im „Grünen Baum“ konnte man anschließend auch die Bürgermeisterkandidatin der CSU, Barbara Baumbach, begrüßen und satte zwei Stunden mit Fragen löchern. Dies nutzen die Jungpolitiker vollends aus und da sie von der Anwärterin auf den Rathaussessel zu nahezu allen Problemen auch konkrete Lösungsvorschläge vorgestellt bekamen, konnten sich darüber äußerst lebhafte Diskussionen entwickeln, die die Zeit wohl viel zu schnell vergehen ließen.
Damit sich die rauchenden Köpfe ein wenig abkühlen konnten, nahmen die jungen Männer und Frauen daraufhin das Angebot von Norbert Schuhmann und Heinz Fausten dankend an, eine Dorfführung durch Jesserndorf zu bekommen und zeigten sich sehr beeindruckt von der speziellen Geschichte und deren positive Auswirkungen auf die Dorfgemeinschaft.
Nachdem sie anschließend noch einmal zusammen gekommen waren, um das bayerische Kommunalwahlsystem zu untersuchen und Neuerungen zu besprechen, schlossen die JUler letztendlich nach sechs Stunden Power-Politik ihre Klausurtagung voller neuer Eindrücke und natürlich perfekt vorbereitet auf die Kommunalwahl 2014.

Klausurtagung 2013
Klausurtagung 2013 in Jessendorf zum Thema: „Kommunalwahl 2014 – wir machen mit!“ Zu sehen ist eine Fraktion der JU Ebern während der Führung durch Jesserndorf.

 

 

EBN: Erneute Abstimmung

Die Entscheidung über die Wiedereinführung unseres Altkennzeichens „EBN“ ist von Landrat Rudolf Handwerker überdacht worden! Das Aktionsbündnis „proEBN“ unter unserer Führung hat zum Umdenken unseres Landrates geführt. Es wird noch in diesem Jahr eine erneute Abstimmung im Kreistag dazu geben, diesmal mit Empfehlung zur Wiedereinführung von Landrat Handwerker selbst.

proEBN Danke

Natürlich wird in der bevorstehenden Abstimmung sowohl über unser Altkennezichen „EBN“ sowie über „HOH“ abgestimmt. Wir bleiben natürlich bis zur Wiedereinführung an der Sache dran! Trotzdem schon ein großes Dankeschön für Ihre Unterstützung! Ohne das rießige Engagement aller Befürworter wären wir jetzt nicht hier, wo wir uns jetzt befinden!

Der Landrat müsste nur „Ja“ sagen

Am gestrigen Donnerstag machte sich eine Delegation der JU Ebern, zusammen mit den weiteren Mitgliedern des Aktionsbündnisses „proEBN“ auf den Weg nach Haßfurt und übergaben die über 2400 Unterschriften, die die Wiedereinführung der Altkennzeichen im Landkreis Haßberge von Landrat Rudolf Handwerker fordern. Die Argumente der Befürworter, sowie die Reaktionen des Landrates auf den Wunsch vieler Bürgerinnen und Bürger lesen sie hier im Zeitungsartikel von Michael Will:

proEBN Übergabe der Petition

Der Landrat müsste nur Ja sagen

Der Landrat müsste nur „Ja“ sagen weiterlesen

Übergabe der Petitionslisten

Die Junge Union Ebern (JU) übergibt am kommenden Donnerstag, den 25.07.2013 um 16:30 Uhr die, von ihr initiierte Online-Petition zur Wiedereinführung der Altkennzeichen „EBN“ und HOH“ im Landkreis Haßberge.

„Nach dem überwältigenden Ergebnis und Medienecho auf unseren Vorstoß wollen wir die Gelegenheit nutzen und Landrat Handwerker diese beeindruckende Anzahl an Unterstützerunterschriften überreichen, um zu zeigen, wie wichtig den Menschen dieses Thema immer noch ist und auch in Zukunft sein wird“, so Lukas Geuß und Fabian Weber, Orts- bzw. Kreisvorsitzender der Jungen Union. Ebenso an diesem Tag übergeben werden die Petitionslisten zur Wiedereinführung, die in den hiesigen Geschäften ausgelegen waren.

Begleitet und vor Ort unterstützt beim Gespräch mit Landrat Handwerker werden die JUler von weiteren Unterstützern des Aktionsbündnisses „proEBN“, unter Anderem von Vertretern der hiesigen CSU- und SPD-Ortsverbände und in dieser Sache engagierter Bürger. Bürgerinnen und Bürger, die an dem Thema und der Diskussion mit Landrat Handwerker Interesse haben, sind hierzu herzlich eingeladen, Abfahrt nach Haßfurt in Fahrgemeinschaften ist um 16:00 Uhr auf dem Realschulparkplatz in Ebern.